Ausbildung zum Fachinformatiker oder zur Fachinformatikerin in der Fachrichtung Digitale Vernetzung: Aufgaben und Ablauf
Fachinformatiker in der Fachrichtung Digitale Vernetzung planen, verbinden, überwachen und sichern vernetzte Systeme, Prozesse und Produkte und beseitigen Störungen an den Schnittstellen von IT und Technik.
Berufsalltag
Gearbeitet wird in Industrie, Produktion, Logistik, Gebäudeautomation, IT-Dienstleistung und weiteren Bereichen mit vernetzten cyber-physischen Systemen. Systemanalyse, Netzwerktechnik, Automatisierung, Monitoring und IT-Sicherheit greifen ineinander.
- Vernetzte Prozesse und Systeme analysieren
- Netzwerk- und Schnittstellenkonzepte erstellen
- Komponenten installieren und Systeme verbinden
- Datenflüsse und Kommunikationsprotokolle konfigurieren
- Systeme überwachen und Verfügbarkeit sicherstellen
Prüfungen und Perspektiven
Die gestreckte Abschlussprüfung besteht aus zwei Teilen. Teil 1 behandelt das Einrichten eines IT-gestützten Arbeitsplatzes. Teil 2 umfasst Planen und Umsetzen eines Projektes der digitalen Vernetzung, Diagnose und Störungsbeseitigung in vernetzten Systemen, Betrieb und Erweiterung von vernetzten Systemen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.
- Reguläre Ausbildungsdauer: 3 Jahre
- Spezialisierung in fachrichtungsbezogenen Technologien, IT-Sicherheit, Cloud-Plattformen oder Projektarbeit möglich
- Weiterbildung zum Operative Professional, Techniker oder zur Technikerin beziehungsweise ein Informatikstudium möglich
Offizielle Informationen und Dokumente
Die Angaben auf dieser Seite beruhen auf der geltenden Ausbildungsverordnung und dem offiziellen Ausbildungsrahmenplan.