Ausbildung zum Fluggerätmechaniker oder zur Fluggerätmechanikerin in der Fachrichtung Fertigungstechnik: Aufgaben und Ablauf
Fluggerätmechaniker und Fluggerätmechanikerinnen in der Fachrichtung Fertigungstechnik stellen Strukturbauteile aus Metall, Kunststoff und Verbundwerkstoffen her und montieren daraus Fluggeräte und Fluggerätsysteme. Mit erfolgreichem Abschluss ist zugleich das nach Teil-66 erforderliche Grundwissen für die Beantragung einer CAT-A-Lizenz beim Luftfahrt-Bundesamt nachgewiesen.
Berufsalltag
Gearbeitet wird in der Luft- und Raumfahrtindustrie, bei Fluggerätherstellern, Wartungs- und Instandhaltungsbetrieben, Fluggesellschaften sowie bei der Bundeswehr. Luftfahrtrechtliche Vorgaben, technische Dokumentation, Fremdsprachen, Human Factors und lückenlose Qualitätsnachweise sind zentral.
- Fertigungs- und Montageunterlagen auswerten
- Metallische Strukturbauteile herstellen und instand halten
- Bauteile aus Kunststoff und Verbundwerkstoffen fertigen
- Strukturbauteile bohren, senken, nieten und fügen
- Fluggerätsystemkomponenten montieren
Prüfungen und Perspektiven
Die gestreckte Abschlussprüfung besteht aus zwei Teilen. Teil 1 findet im Prüfungsbereich Montagearbeiten statt; Teil 2 umfasst Fertigungsauftrag, Fertigungs- und Instandhaltungstechnik, Fluggerättechnik sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.
- Reguläre Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre
- Spezialisierung in Fertigung, Instandhaltung, Prüftechnik oder Qualitätssicherung möglich
- Weiterbildung zum Industriemeister oder zur Industriemeisterin in den Fachrichtungen Metall, Luftfahrttechnik oder Flugzeugbau möglich
Offizielle Informationen und Dokumente
Die Angaben auf dieser Seite beruhen auf der geltenden Ausbildungsverordnung und dem offiziellen Ausbildungsrahmenplan.