Ausbildung zum Kaufmann für Mobilität und Verkehrsservice oder zur Kauffrau für Mobilität und Verkehrsservice: Aufgaben und Ablauf
Kaufleute für Mobilität und Verkehrsservice beraten und betreuen Reisende, wirken an der Entwicklung und Umsetzung vernetzter Mobilitätsangebote mit und handeln bei Störungen und Notfällen serviceorientiert, sicher und deeskalierend.
Berufsalltag
Gearbeitet wird in öffentlichen und privaten Verkehrsunternehmen, bei Verkehrsverbünden und Reiseveranstaltern, etwa in Kundenzentren, Stationen, Leitstellen und Verkehrsmitteln. Digitale Mobilitätsplattformen, persönliche Beratung, besondere Personengruppen, Sicherheitsmanagement und Notfallkommunikation sind zentral.
- Kunden zu intermodalen und multimodalen Reisen beraten
- Mobilitätsdienstleistungen mitgestalten, verkaufen und betreuen
- Reiseverbindungen über digitale Plattformen planen
- Beschwerden und Konflikte serviceorientiert bearbeiten
- Funktion technischer Service- und Notfalleinrichtungen sicherstellen
Prüfungen und Perspektiven
Die gestreckte Abschlussprüfung besteht aus zwei Teilen. Teil 1 umfasst Personalwirtschaft und Geschäftsprozesse; Teil 2 umfasst Notfalleinrichtungen und Sicherheitsmanagement, Mobilitätsdienstleistungen und projektorientiertes Arbeiten, Kommunikation, Service und Betreuung sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.
- Reguläre Ausbildungsdauer: 3 Jahre
- Spezialisierung in Kundenservice, Mobilitätsplanung, Sicherheit, Vertrieb, Leitstelle oder Stationsmanagement möglich
- Weiterbildung zum Fachwirt oder zur Fachwirtin für Personenverkehr und Mobilität möglich
Offizielle Informationen und Dokumente
Die Angaben auf dieser Seite beruhen auf der geltenden Ausbildungsverordnung und dem offiziellen Ausbildungsrahmenplan.