Augenoptiker/innen beraten Kunden bei der Wahl der passenden Sehhilfe, fertigen Brillen an, passen Kontaktlinsen an und führen Sehtests durch.

Ausbildung Augenoptiker/in

Augenoptiker/innen beraten Kunden bei der Wahl der passenden Sehhilfe, fertigen Brillen an, passen Kontaktlinsen an und führen Sehtests durch.

Als Augenoptiker/in verbindest du handwerkliches Geschick mit modischem Gespür und medizinischem Wissen. Du bist der Experte für gutes Sehen und verhilfst Menschen zu mehr Lebensqualität, indem du für sie die perfekte Brille oder Kontaktlinsen findest und anfertigst.

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre. Eine Verkürzung ist bei entsprechender schulischer Vorbildung (z.B. Abitur) oder bei sehr guten Leistungen während der Ausbildung möglich.

Gehalt (Ausbildungsvergütung)

Das Gehalt ist tariflich geregelt, kann aber je nach Bundesland und Betrieb variieren. Im Durchschnitt liegt die Vergütung im ersten Ausbildungsjahr bei 650-800 Euro, im zweiten Jahr bei 750-900 Euro und im dritten Jahr bei 850-1.050 Euro pro Monat.

Empfohlener Schulabschluss

Ein mittlerer Schulabschluss (Realschulabschluss) wird empfohlen. Gute Noten in Mathematik, Physik und Biologie sind von Vorteil.

Kenntnisse/Stärken

  • Feinmotorisches Geschick und Handwerkskunst
  • Sorgfalt und Präzision
  • Kundenorientierung und Kommunikationsfähigkeit
  • Interesse an Mode und Ästhetik
  • Technisches und physikalisches Verständnis

Arbeitszeit

Die Arbeitszeiten orientieren sich an den üblichen Ladenöffnungszeiten im Einzelhandel, was auch Arbeit am Samstag beinhalten kann.

Aufgaben in der Ausbildung

  • Durchführung von Sehtests zur Bestimmung der Sehschärfe
  • Beratung von Kunden bei der Auswahl von Brillenfassungen und Gläsern
  • Anfertigung von Brillen: Schleifen, Zentrieren und Einsetzen der Gläser
  • Anpassung von Brillen für einen optimalen Sitz
  • Reparatur von Brillen
  • Beratung und Anpassung von Kontaktlinsen
  • Verwaltungs- und kaufmännische Tätigkeiten
  • Du lernst auch dein Berichtsheft regelmäßig zu führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido

Ausbildungsinhalte

  • Anatomie und Physiologie des Auges
  • Optische Grundlagen und physikalische Gesetze
  • Materialkunde (Brillengläser, Fassungsmaterialien, Kontaktlinsen)
  • Umgang mit optischen Mess- und Werkstattgeräten
  • Kundenberatung, Verkauf und Marketing
  • Kontaktlinsenanpassung

Ausbildungsablauf

Ausbildungsbeginn: Üblicherweise im August oder September.

Zwischenprüfung: Am Ende des zweiten Ausbildungsjahres findet der erste Teil der Gesellenprüfung statt.

Abschlussprüfung: Die Ausbildung endet mit dem zweiten Teil der Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer (HWK).

Karrieremöglichkeiten

  • Weiterbildung zum/zur Augenoptikermeister/in
  • Studium der Optometrie (Bachelor/Master of Science)
  • Spezialisierung z.B. auf Kontaktlinsen, Sportoptik oder vergrößernde Sehhilfen
  • Selbstständigkeit mit einem eigenen Fachgeschäft

Good to know

  • Der Beruf des Augenoptikers ist ein anerkannter Gesundheitshandwerksberuf.
  • Du kombinierst medizinisches Fachwissen mit Handwerk und Mode.
  • Als gefragte Fachkraft hast du sehr gute Zukunftsaussichten auf dem Arbeitsmarkt.

Berufsalltag

Dein Alltag als Augenoptiker/in ist abwechslungsreich und teilt sich zwischen der Werkstatt, dem Verkaufsraum und dem Refraktionsraum auf. Du wechselst zwischen präziser handwerklicher Arbeit, technischer Messung und dem direkten, beratenden Kontakt mit Kunden. Kein Tag ist wie der andere, da jeder Kunde individuelle Bedürfnisse und Wünsche hat. Du musst während deiner Ausbildung auch dein Berichtsheft regelmäßig führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido.

Ausbildungsnachweis

Während der Ausbildung werden die erlernten Fähigkeiten und Kenntnisse von den Auszubildenden im Ausbildungsnachweis (auch "Berichtsheft") dokumentiert. Dieser dient als Nachweis für die während der Ausbildung erlernten Tätigkeiten. Das Berichtsheft ist laut HWK und IHK notwendig, um als Azubi zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Das Berichtsheft wird täglich oder wöchentlich geführt und muss von den Ausbildern im Unternehmen regelmäßig geprüft und signiert werden. Dafür gibt es vom Betrieb meist eine Berichtsheft-Vorlage. Zusätzlich werden mitunter auch Monats- oder Fachberichte verlangt. Moderne Ausbildungsbetriebe setzen dafür auf digitale Ausbildungsnachweise, wie die Berichtsheft-App von Zubido.

Offizielle Informationen und Dokumente

Hier findest du die wichtigsten offiziellen Informationen und Dokumente zu diesem Ausbildungsberuf. So kannst du schnell nachsehen, wie die Ausbildung geregelt ist und welche Inhalte offiziell dazugehören.

Die Links führen zu externen offiziellen Quellen.

BIBB-Berufsseite
Die offizielle Übersicht des Bundesinstituts für Berufsbildung mit Informationen zu Berufsbild, Ausbildungsdauer und Struktur der Ausbildung.
BIBB-Berufsseite

Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan
Die rechtliche Grundlage der Ausbildung mit den verbindlichen Inhalten und Anforderungen für den betrieblichen Teil.
Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan (PDF)

Rahmenlehrplan
Die offiziellen Inhalte für den Unterricht in der Berufsschule, sofern ein veröffentlichter Rahmenlehrplan verfügbar ist.
Rahmenlehrplan (PDF)

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