Edelmetallprüfer/innen analysieren die Zusammensetzung und den Feingehalt von Edelmetallen und deren Legierungen mit chemischen und physikalischen Verfahren.

Ausbildung Edelmetallprüfer/in

Edelmetallprüfer/innen analysieren die Zusammensetzung und den Feingehalt von Edelmetallen und deren Legierungen mit chemischen und physikalischen Verfahren.

Edelmetallprüfer/innen sind Spezialisten für Gold, Silber, Platin und Co. Sie ermitteln den exakten Feingehalt von Edelmetallen und Legierungen durch präzise chemische und physikalische Analyseverfahren.

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre. Die Ausbildung kann aber auch verkürzt werden, wenn du schulische Vorbildung, vorangegangene Ausbildungszeiten oder Berufserfahrung hast. Auch bei guten Leistungen in der Ausbildung kannst du frühzeitig zur Prüfung zugelassen werden.

Gehalt (Ausbildungsvergütung)

Das Gehalt variiert je nach Branche, Region und Betrieb. Im Durchschnitt verdient ein Auszubildender im ersten Jahr etwa 1.000-1.100 Euro pro Monat, im zweiten Jahr 1.050-1.150 Euro und im dritten Jahr 1.100-1.250 Euro.

Empfohlener Schulabschluss

Ein mittlerer Schulabschluss (Realschulabschluss) oder die Hochschulreife ist aufgrund der chemischen und physikalischen Anforderungen von Vorteil. Grundsätzlich ist die Ausbildung aber mit allen Schulabschlüssen zugänglich.

Kenntnisse/Stärken

  • Interesse an Chemie und Physik
  • Höchste Sorgfalt und Genauigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Geduld und Konzentrationsfähigkeit
  • Feinmotorisches Geschick

Arbeitszeit

In der Regel feste Arbeitszeiten im Labor- oder Werkstattbetrieb.

Aufgaben in der Ausbildung

  • Entnahme von Proben aus Edelmetallen und Legierungen
  • Durchführung nasschemischer Analyseverfahren wie der Titration
  • Anwendung physikalischer Prüfmethoden, z.B. Röntgenfluoreszenzanalyse
  • Berechnung von Legierungszusammensetzungen und Feingehalten
  • Genaue Dokumentation der Prüfergebnisse
  • Wartung und Kalibrierung der Prüfgeräte
  • Du lernst auch dein Berichtsheft regelmäßig zu führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido

Ausbildungsinhalte

  • Chemische und physikalische Eigenschaften von Edelmetallen
  • Werkstoffkunde und Legierungslehre
  • Unterschiedliche Analyseverfahren (z.B. Dokimasie/Cupellation)
  • Umgang mit Gefahrstoffen und Arbeitssicherheit im Labor
  • Qualitätssicherung und Dokumentation

Ausbildungsablauf

Ausbildungsbeginn: In der Regel im August oder September.

Zwischenprüfung: Findet vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt.

Abschlussprüfung: Am Ende der Ausbildungszeit, bestehend aus einem praktischen und einem theoretischen Teil.

Karrieremöglichkeiten

  • Weiterbildung zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Werkstofftechnik
  • Weiterbildung zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung Chemie
  • Studium im Bereich Chemie, Werkstoffwissenschaften oder Materialwissenschaft
  • Spezialisierung auf bestimmte Prüfverfahren oder Edelmetalle

Good to know

  • Dies ist ein sehr seltener und hochspezialisierter Ausbildungsberuf.
  • Edelmetallprüfer/innen tragen eine hohe Verantwortung, da ihre Analysen die Grundlage für den Wert von Materialien bilden.
  • Der Beruf verbindet traditionelle chemische Verfahren mit modernster Analysetechnik.

Berufsalltag

Im Berufsalltag arbeitest du hauptsächlich im Labor. Du nimmst Proben, bereitest sie für die Analyse vor und führst mit verschiedenen Geräten und Chemikalien präzise Messungen durch. Deine Ergebnisse hältst du sorgfältig in Protokollen fest. Genauigkeit und ein hohes Maß an Konzentration sind dabei unerlässlich. Du musst während deiner Ausbildung auch dein Berichtsheft regelmäßig führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido.

Ausbildungsnachweis

Während der Ausbildung werden die erlernten Fähigkeiten und Kenntnisse von den Auszubildenden im Ausbildungsnachweis (auch "Berichtsheft") dokumentiert. Dieser dient als Nachweis für die während der Ausbildung erlernten Tätigkeiten. Das Berichtsheft ist laut HWK und IHK notwendig, um als Azubi zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Das Berichtsheft wird täglich oder wöchentlich geführt und muss von den Ausbildern im Unternehmen regelmäßig geprüft und signiert werden. Dafür gibt es vom Betrieb meist eine Berichtsheft-Vorlage. Zusätzlich werden mitunter auch Monats- oder Fachberichte verlangt. Moderne Ausbildungsbetriebe setzen dafür auf digitale Ausbildungsnachweise, wie die Berichtsheft-App von Zubido.

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