Eisenbahner/innen in der Zugverkehrssteuerung, auch Fahrdienstleiter genannt, steuern und überwachen den Zugverkehr und sorgen für sichere und pünktliche Zugfahrten.

Ausbildung Eisenbahner/in in der Zugverkehrssteuerung

Eisenbahner/innen in der Zugverkehrssteuerung, auch Fahrdienstleiter genannt, steuern und überwachen den Zugverkehr und sorgen für sichere und pünktliche Zugfahrten.

Als Eisenbahner/in in der Zugverkehrssteuerung bist du der/die Fluglotse/Fluglotsin der Schiene. Du arbeitest im Stellwerk und übernimmst die Verantwortung für den reibungslosen und sicheren Ablauf des Zugverkehrs in deinem Bereich.

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre. Bei guten schulischen Vorleistungen (z.B. Abitur) oder überdurchschnittlichen Leistungen während der Ausbildung kann eine Verkürzung beantragt werden.

Gehalt (Ausbildungsvergütung)

Das Gehalt ist oft tariflich geregelt und gehört zu den höheren Ausbildungsvergütungen. Im Durchschnitt kannst du mit folgender Vergütung rechnen: 1. Ausbildungsjahr ca. 1.220 Euro, 2. Jahr ca. 1.280 Euro und im 3. Jahr ca. 1.350 Euro pro Monat.

Empfohlener Schulabschluss

Ein guter mittlerer Schulabschluss (Realschulabschluss) wird für diese verantwortungsvolle Ausbildung empfohlen. Auch mit einem Hauptschulabschluss oder Abitur hast du gute Chancen.

Kenntnisse/Stärken

  • Hohes Verantwortungsbewusstsein
  • Konzentrationsfähigkeit, auch unter Druck
  • Schnelle Auffassungsgabe und Entscheidungsfreudigkeit
  • Technisches Verständnis
  • Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • Bereitschaft zur Schicht- und Wochenendarbeit

Arbeitszeit

Der Zugverkehr läuft 24/7. Daher arbeitest du im Schichtdienst, was Früh-, Spät-, Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste einschließt.

Aufgaben in der Ausbildung

  • Steuern von Weichen und Signalen über elektronische Stellwerke
  • Überwachen der Zugfahrten auf Monitoren
  • Planen und Koordinieren des Zugverkehrs
  • Kommunikation mit Lokführer/innen und Leitstellen
  • Sicheres und schnelles Handeln bei Störungen und Unregelmäßigkeiten
  • Führen des Zugmeldebuchs und anderer betrieblicher Unterlagen
  • Du lernst auch dein Berichtsheft regelmäßig zu führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido

Ausbildungsinhalte

  • Grundlagen des Eisenbahnbetriebs
  • Signal- und Stellwerkstechnik
  • Betriebliche Regelwerke und Vorschriften
  • Kommunikationssysteme im Bahnbetrieb
  • Sicherheitsmanagement und Notfallmanagement
  • Fahrplanwesen und Disposition

Ausbildungsablauf

Ausbildungsbeginn: Üblicherweise zum 1. August oder 1. September.

Zwischenprüfung: Findet in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres statt.

Abschlussprüfung: Am Ende der dreijährigen Ausbildung vor der IHK.

Karrieremöglichkeiten

  • Weiterbildung zum/zur Fachwirt/in für den Bahnbetrieb
  • Meister/in für Bahnverkehr
  • Spezialisierung auf komplexe Betriebszentralen
  • Aufstieg zum/zur Team- oder Bezirksleiter/in Betrieb
  • Studium im Bereich Verkehrsingenieurwesen

Good to know

  • Du trägst eine immense Verantwortung für die Sicherheit von tausenden Fahrgästen täglich.
  • Der Beruf ist extrem krisensicher und systemrelevant.
  • Du arbeitest in einem hochmodernen, digitalen Umfeld.
  • Ohne dich steht der Schienenverkehr still.

Berufsalltag

Dein Arbeitsplatz ist das Stellwerk oder eine große Betriebszentrale. Du arbeitest meist im Sitzen vor mehreren Monitoren, bedienst Tastaturen und Mäuse und kommunizierst per Funk und Telefon. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen, von der planmäßigen Abwicklung des Verkehrs bis zur Bewältigung unvorhergesehener Störungen. Teamarbeit ist dabei essenziell. Du musst während deiner Ausbildung auch dein Berichtsheft regelmäßig führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido.

Ausbildungsnachweis

Während der Ausbildung werden die erlernten Fähigkeiten und Kenntnisse von den Auszubildenden im Ausbildungsnachweis (auch "Berichtsheft") dokumentiert. Dieser dient als Nachweis für die während der Ausbildung erlernten Tätigkeiten. Das Berichtsheft ist laut HWK und IHK notwendig, um als Azubi zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Das Berichtsheft wird täglich oder wöchentlich geführt und muss von den Ausbildern im Unternehmen regelmäßig geprüft und signiert werden. Dafür gibt es vom Betrieb meist eine Berichtsheft-Vorlage. Zusätzlich werden mitunter auch Monats- oder Fachberichte verlangt. Moderne Ausbildungsbetriebe setzen dafür auf digitale Ausbildungsnachweise, wie die Berichtsheft-App von Zubido.

Offizielle Informationen und Dokumente

Hier findest du die wichtigsten offiziellen Informationen und Dokumente zu diesem Ausbildungsberuf. So kannst du schnell nachsehen, wie die Ausbildung geregelt ist und welche Inhalte offiziell dazugehören.

Die Links führen zu externen offiziellen Quellen.

BIBB-Berufsseite
Die offizielle Übersicht des Bundesinstituts für Berufsbildung mit Informationen zu Berufsbild, Ausbildungsdauer und Struktur der Ausbildung.
BIBB-Berufsseite

Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan
Die rechtliche Grundlage der Ausbildung mit den verbindlichen Inhalten und Anforderungen für den betrieblichen Teil.
Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan (PDF)

Rahmenlehrplan
Die offiziellen Inhalte für den Unterricht in der Berufsschule, sofern ein veröffentlichter Rahmenlehrplan verfügbar ist.
Rahmenlehrplan (PDF)

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