Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung Zerspanungstechnik stellen an Maschinen präzise Bauteile aus Metall durch spanende Verfahren wie Drehen, Fräsen oder Schleifen her.

Ausbildung Fachkraft für Metalltechnik - Fachrichtung Zerspanungstechnik

Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung Zerspanungstechnik stellen an Maschinen präzise Bauteile aus Metall durch spanende Verfahren wie Drehen, Fräsen oder Schleifen her.

Als Fachkraft für Metalltechnik in der Fachrichtung Zerspanungstechnik bist du der Experte oder die Expertin für die Herstellung präziser Metallbauteile. Du arbeitest mit computergesteuerten (CNC) und konventionellen Maschinen, um Werkstücke durch Drehen, Fräsen, Bohren oder Schleifen in die exakt gewünschte Form zu bringen.

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung dauert in der Regel 2 Jahre. Sie findet dual im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Bei sehr guten Leistungen kann die Ausbildung verkürzt werden.

Gehalt (Ausbildungsvergütung)

Das Gehalt ist tariflich geregelt und variiert je nach Bundesland und Betrieb. Im Durchschnitt kannst du mit folgender Vergütung rechnen:

  • 1. Ausbildungsjahr: 1.000 - 1.100 Euro brutto/Monat
  • 2. Ausbildungsjahr: 1.050 - 1.150 Euro brutto/Monat

Empfohlener Schulabschluss

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die meisten Betriebe stellen jedoch Bewerber mit einem guten Hauptschulabschluss oder einem Realschulabschluss (Mittlere Reife) ein.

Kenntnisse/Stärken

  • Interesse an Technik und Maschinen
  • Handwerkliches Geschick und Präzision
  • Gutes räumliches Vorstellungsvermögen
  • Sorgfältige und genaue Arbeitsweise
  • Grundlegendes mathematisches und physikalisches Verständnis

Arbeitszeit

In der Regel arbeitest du 35 bis 40 Stunden pro Woche. In vielen Industriebetrieben ist Schichtarbeit üblich.

Aufgaben in der Ausbildung

  • Lesen und Anwenden von technischen Zeichnungen und Plänen
  • Einrichten, Bedienen und Überwachen von Dreh-, Fräs- und Schleifmaschinen
  • Erstellen und Anpassen von Programmen für CNC-Maschinen
  • Auswählen der passenden Werkzeuge und Spannmittel
  • Herstellen von Bauteilen mit exakten Maßen
  • Durchführen von Qualitätskontrollen mit Mess- und Prüfwerkzeugen
  • Du lernst auch dein Berichtsheft regelmäßig zu führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido

Ausbildungsinhalte

  • Grundlagen der manuellen und maschinellen Werkstoffbearbeitung
  • Werkstoffkunde: Eigenschaften und Verwendung verschiedener Metalle
  • Steuerungstechnik und Grundlagen der CNC-Programmierung
  • Fertigungs- und Prüftechnik
  • Wartung und Instandhaltung von Maschinen und Anlagen
  • Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz

Ausbildungsablauf

Ausbildungsbeginn: Üblicherweise am 1. August oder 1. September eines Jahres.

Abschlussprüfung Teil 1: Findet etwa zur Hälfte der Ausbildungszeit statt und zählt bereits zum Gesamtergebnis.

Abschlussprüfung Teil 2: Am Ende der zweijährigen Ausbildung.

Karrieremöglichkeiten

Diese Ausbildung ist ein perfekter Einstieg. Danach stehen dir viele Wege offen:

  • Anschlussausbildung zum/zur Zerspanungsmechaniker/in (Dauer: 1,5 weitere Jahre)
  • Weiterbildung zum/zur Industriemeister/in Fachrichtung Metall
  • Weiterbildung zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik
  • Spezialisierung auf bestimmte Fertigungsverfahren, Maschinen oder Werkstoffe

Good to know

  • Präzision ist alles: In diesem Beruf arbeitest du oft im Bereich von tausendstel Millimetern.
  • Du schaffst die Basis für große Technik: Die von dir gefertigten Teile werden in Autos, Flugzeugen, Maschinen und vielen anderen Produkten verbaut.
  • Der Beruf ist sehr zukunftssicher, da präzise Metallteile in fast allen Industriezweigen benötigt werden.

Berufsalltag

Dein Tag beginnt oft mit einer Teambesprechung und der Übergabe von Fertigungsaufträgen. Du studierst die technische Zeichnung, wählst die passenden Werkzeuge aus und richtest die Maschine ein. Bei CNC-Maschinen rufst du das passende Programm auf oder passt es an. Während die Maschine läuft, überwachst du den Prozess, prüfst die Maße und die Qualität der Werkstücke und greifst bei Bedarf korrigierend ein. Die Wartung deiner Maschine gehört ebenfalls zu deinen Aufgaben. Und natürlich musst du während deiner Ausbildung auch dein Berichtsheft regelmäßig führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido.

Ausbildungsnachweis

Während der Ausbildung werden die erlernten Fähigkeiten und Kenntnisse von den Auszubildenden im Ausbildungsnachweis (auch "Berichtsheft") dokumentiert. Dieser dient als Nachweis für die während der Ausbildung erlernten Tätigkeiten. Das Berichtsheft ist laut HWK und IHK notwendig, um als Azubi zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Das Berichtsheft wird täglich oder wöchentlich geführt und muss von den Ausbildern im Unternehmen regelmäßig geprüft und signiert werden. Dafür gibt es vom Betrieb meist eine Berichtsheft-Vorlage. Zusätzlich werden mitunter auch Monats- oder Fachberichte verlangt. Moderne Ausbildungsbetriebe setzen dafür auf digitale Ausbildungsnachweise, wie die Berichtsheft-App von Zubido.

Offizielle Informationen und Dokumente

Hier findest du die wichtigsten offiziellen Informationen und Dokumente zu diesem Ausbildungsberuf. So kannst du schnell nachsehen, wie die Ausbildung geregelt ist und welche Inhalte offiziell dazugehören.

Die Links führen zu externen offiziellen Quellen.

BIBB-Berufsseite
Die offizielle Übersicht des Bundesinstituts für Berufsbildung mit Informationen zu Berufsbild, Ausbildungsdauer und Struktur der Ausbildung.
BIBB-Berufsseite

Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan
Die rechtliche Grundlage der Ausbildung mit den verbindlichen Inhalten und Anforderungen für den betrieblichen Teil.
Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan (PDF)

Rahmenlehrplan
Die offiziellen Inhalte für den Unterricht in der Berufsschule, sofern ein veröffentlichter Rahmenlehrplan verfügbar ist.
Rahmenlehrplan (PDF)

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