Fachkräfte für Veranstaltungstechnik planen und realisieren Events, bauen technische Anlagen auf und ab und sorgen für einen reibungslosen Ablauf.

Ausbildung Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik planen und realisieren Events, bauen technische Anlagen auf und ab und sorgen für einen reibungslosen Ablauf.

Als Fachkraft für Veranstaltungstechnik bist du der Experte hinter den Kulissen und sorgst dafür, dass Konzerte, Messen, Theateraufführungen und andere Events technisch perfekt ablaufen.

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre. Eine Verkürzung ist bei entsprechender schulischer Vorbildung (z.B. Abitur) oder bei überdurchschnittlichen Leistungen während der Ausbildung möglich.

Gehalt (Ausbildungsvergütung)

Die Ausbildungsvergütung ist branchen- und betriebsabhängig. Durchschnittlich kannst du mit folgendem monatlichen Gehalt rechnen: Im ersten Jahr etwa 750-950 Euro, im zweiten Jahr 850-1.050 Euro und im dritten Jahr 950-1.200 Euro.

Empfohlener Schulabschluss

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die meisten Betriebe stellen jedoch bevorzugt Auszubildende mit einem mittleren Bildungsabschluss (Realschulabschluss) ein.

Kenntnisse/Stärken

  • Technisches Verständnis und Interesse
  • Handwerkliches Geschick
  • Körperliche Belastbarkeit und Fitness
  • Flexibilität und Teamfähigkeit
  • Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (Sicherheit!)
  • Kreativität

Arbeitszeit

Die Arbeitszeiten sind unregelmäßig und richten sich nach den Veranstaltungen. Einsätze an Abenden, Wochenenden und Feiertagen sind die Regel, nicht die Ausnahme.

Aufgaben in der Ausbildung

  • Planung des technischen Ablaufs von Veranstaltungen
  • Aufbau, Einrichtung und Abbau von Bühnen-, Licht- und Tontechnik
  • Bedienung technischer Anlagen während einer Veranstaltung
  • Sicherstellung der Stromversorgung
  • Wartung und Lagerung des Equipments
  • Kundenberatung und Erstellung von technischen Konzepten
  • Du lernst auch dein Berichtsheft regelmäßig zu führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido

Ausbildungsinhalte

  • Grundlagen der Elektrotechnik, Mechanik und Statik
  • Umgang mit Licht-, Ton- und Videotechnik
  • Installation von Traversensystemen (Rigging)
  • Sicherheitsvorschriften und Veranstaltungsrecht
  • Planung und Organisation von Events
  • Energieversorgung und Netzwerktechnik

Ausbildungsablauf

Ausbildungsbeginn: Üblicherweise im August oder September.

Zwischenprüfung: Findet zur Mitte der Ausbildung statt, um den Kenntnisstand zu überprüfen.

Abschlussprüfung: Besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil am Ende der Ausbildung.

Karrieremöglichkeiten

  • Weiterbildung zum/zur Meister/in für Veranstaltungstechnik
  • Spezialisierung z.B. als Tontechniker/in, Lichtdesigner/in oder Rigger/in
  • Staatlich geprüfte/r Techniker/in der Fachrichtung Veranstaltungstechnik
  • Studium, z.B. in Veranstaltungsmanagement oder Medientechnik
  • Selbstständigkeit mit eigener Technik- und Verleihfirma

Good to know

  • Kein Tag ist wie der andere: Du arbeitest an immer neuen Orten mit unterschiedlichen Teams.
  • Du bist hautnah dabei, wenn große Shows und Events entstehen.
  • Der Beruf verbindet Kreativität mit handfester Technik und körperlicher Arbeit.
  • Die Branche ist international und bietet die Möglichkeit, weltweit zu arbeiten.

Berufsalltag

Dein Arbeitsalltag ist sehr abwechslungsreich. Er kann im Lager beginnen, wo du Equipment für eine Veranstaltung vorbereitest und verlädst. Vor Ort baust du dann im Team die komplette Technik auf, verkabelst alles und führst Tests durch. Während der Show bedienst du Mischpulte oder andere Geräte. Nach dem Event folgt der Abbau, oft bis spät in die Nacht. Du musst während deiner Ausbildung auch dein Berichtsheft regelmäßig führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido.

Ausbildungsnachweis

Während der Ausbildung werden die erlernten Fähigkeiten und Kenntnisse von den Auszubildenden im Ausbildungsnachweis (auch "Berichtsheft") dokumentiert. Dieser dient als Nachweis für die während der Ausbildung erlernten Tätigkeiten. Das Berichtsheft ist laut HWK und IHK notwendig, um als Azubi zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Das Berichtsheft wird täglich oder wöchentlich geführt und muss von den Ausbildern im Unternehmen regelmäßig geprüft und signiert werden. Dafür gibt es vom Betrieb meist eine Berichtsheft-Vorlage. Zusätzlich werden mitunter auch Monats- oder Fachberichte verlangt. Moderne Ausbildungsbetriebe setzen dafür auf digitale Ausbildungsnachweise, wie die Berichtsheft-App von Zubido.

Offizielle Informationen und Dokumente

Hier findest du die wichtigsten offiziellen Informationen und Dokumente zu diesem Ausbildungsberuf. So kannst du schnell nachsehen, wie die Ausbildung geregelt ist und welche Inhalte offiziell dazugehören.

Die Links führen zu externen offiziellen Quellen.

BIBB-Berufsseite
Die offizielle Übersicht des Bundesinstituts für Berufsbildung mit Informationen zu Berufsbild, Ausbildungsdauer und Struktur der Ausbildung.
BIBB-Berufsseite

Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan
Die rechtliche Grundlage der Ausbildung mit den verbindlichen Inhalten und Anforderungen für den betrieblichen Teil.
Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan (PDF)

Rahmenlehrplan
Die offiziellen Inhalte für den Unterricht in der Berufsschule, sofern ein veröffentlichter Rahmenlehrplan verfügbar ist.
Rahmenlehrplan (PDF)

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