Fachkräfte im Fahrbetrieb sorgen für die sichere und pünktliche Beförderung von Fahrgästen im öffentlichen Personennahverkehr und sind für den Kundenservice zuständig.

Ausbildung Fachkraft im Fahrbetrieb

Fachkräfte im Fahrbetrieb sorgen für die sichere und pünktliche Beförderung von Fahrgästen im öffentlichen Personennahverkehr und sind für den Kundenservice zuständig.

Fachkräfte im Fahrbetrieb sind die Profis im öffentlichen Personennahverkehr. Sie steuern Busse oder Bahnen sicher durch den Verkehr, beraten Kunden, verkaufen Tickets und sorgen dafür, dass im Betriebsablauf alles reibungslos funktioniert.

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre. Eine Verkürzung ist bei entsprechender schulischer Vorbildung oder sehr guten Leistungen während der Ausbildung möglich.

Gehalt (Ausbildungsvergütung)

Das Gehalt ist oft tariflich geregelt und daher vergleichsweise hoch. Im Durchschnitt kannst du mit folgender Vergütung rechnen: Im ersten Jahr etwa 1.050-1.150 Euro pro Monat, im zweiten Jahr 1.100-1.200 Euro und im dritten Jahr 1.150-1.250 Euro.

Empfohlener Schulabschluss

Für die Ausbildung wird in der Regel ein guter Hauptschulabschluss oder die mittlere Reife (Realschulabschluss) vorausgesetzt.

Kenntnisse/Stärken

  • Verantwortungsbewusstsein
  • Freude am Umgang mit Menschen
  • Technisches Grundverständnis
  • Hohe Konzentrationsfähigkeit und Belastbarkeit
  • Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit

Arbeitszeit

Du arbeitest im Schichtdienst, das heißt auch früh morgens, spät abends sowie an Wochenenden und Feiertagen. Dafür hast du unter der Woche frei, wenn andere arbeiten müssen.

Aufgaben in der Ausbildung

  • Sicheres Führen von Bussen oder Straßenbahnen im Linienverkehr
  • Durchführung von Abfahrtskontrollen am Fahrzeug
  • Beratung von Fahrgästen über Tarife und Verbindungen
  • Verkauf von Fahrkarten
  • Sicherstellung von Ordnung und Sicherheit im Fahrzeug
  • Richtiges Handeln bei Betriebsstörungen, Unfällen oder in Konfliktsituationen
  • Du lernst auch dein Berichtsheft regelmäßig zu führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido

Ausbildungsinhalte

  • Rechtsvorschriften im Straßenverkehr und Personenbeförderungsrecht
  • Fahrzeugtechnik und -wartung
  • Fahrplan- und Dienstplangestaltung
  • Kundenservice und Kommunikationstraining
  • Tarifsysteme und Vertrieb
  • Sicherheits- und Notfallmanagement

Ausbildungsablauf

Ausbildungsbeginn: Üblicherweise im August oder September.

Zwischenprüfung: Findet zur Mitte der Ausbildungszeit statt, um den Lernstand zu überprüfen.

Abschlussprüfung: Am Ende der Ausbildung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK).

Karrieremöglichkeiten

  • Weiterbildung zum/zur Verkehrsmeister/in
  • Spezialisierung in Bereichen wie Verkehrsplanung oder Personaldisposition
  • Weiterbildung zum/zur Fachwirt/in für Personenverkehr und Mobilität
  • Studium, z.B. im Bereich Verkehrsingenieurwesen

Good to know

  • Du trägst eine hohe Verantwortung für die Sicherheit von hunderten Fahrgästen täglich.
  • Der Beruf ist systemrelevant und sorgt dafür, dass die Gesellschaft mobil bleibt.
  • Fachkräfte im Fahrbetrieb leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, indem sie den öffentlichen Nahverkehr stärken.

Berufsalltag

Dein Tag beginnt mit der Übernahme deines Fahrzeugs und einer technischen Kontrolle. Danach fährst du deine zugewiesene Linie, informierst Fahrgäste, verkaufst Tickets und sorgst für eine pünktliche und sichere Fahrt. Du bist die erste Ansprechperson für die Fahrgäste und das Gesicht des Verkehrsunternehmens. Du musst während deiner Ausbildung auch dein Berichtsheft regelmäßig führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido.

Ausbildungsnachweis

Während der Ausbildung werden die erlernten Fähigkeiten und Kenntnisse von den Auszubildenden im Ausbildungsnachweis (auch "Berichtsheft") dokumentiert. Dieser dient als Nachweis für die während der Ausbildung erlernten Tätigkeiten. Das Berichtsheft ist laut HWK und IHK notwendig, um als Azubi zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Das Berichtsheft wird täglich oder wöchentlich geführt und muss von den Ausbildern im Unternehmen regelmäßig geprüft und signiert werden. Dafür gibt es vom Betrieb meist eine Berichtsheft-Vorlage. Zusätzlich werden mitunter auch Monats- oder Fachberichte verlangt. Moderne Ausbildungsbetriebe setzen dafür auf digitale Ausbildungsnachweise, wie die Berichtsheft-App von Zubido.

Offizielle Informationen und Dokumente

Hier findest du die wichtigsten offiziellen Informationen und Dokumente zu diesem Ausbildungsberuf. So kannst du schnell nachsehen, wie die Ausbildung geregelt ist und welche Inhalte offiziell dazugehören.

Die Links führen zu externen offiziellen Quellen.

BIBB-Berufsseite
Die offizielle Übersicht des Bundesinstituts für Berufsbildung mit Informationen zu Berufsbild, Ausbildungsdauer und Struktur der Ausbildung.
BIBB-Berufsseite

Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan
Die rechtliche Grundlage der Ausbildung mit den verbindlichen Inhalten und Anforderungen für den betrieblichen Teil.
Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan (PDF)

Rahmenlehrplan
Die offiziellen Inhalte für den Unterricht in der Berufsschule, sofern ein veröffentlichter Rahmenlehrplan verfügbar ist.
Rahmenlehrplan (PDF)

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