Floristen und Floristinnen gestalten und verkaufen Blumen- und Pflanzenschmuck, beraten Kunden und sorgen für die fachgerechte Pflege der Pflanzen.

Ausbildung Florist/Floristin

Floristen und Floristinnen gestalten und verkaufen Blumen- und Pflanzenschmuck, beraten Kunden und sorgen für die fachgerechte Pflege der Pflanzen.

Als Florist/in bringst du Farbe und Freude in das Leben der Menschen. Du arbeitest kreativ mit lebendigen Werkstoffen, gestaltest kunstvolle Blumensträuße sowie Pflanzenarrangements für alle Anlässe und berätst Kunden mit Fachwissen und einem Auge für Ästhetik.

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre. Bei guten Leistungen oder einer entsprechenden schulischen Vorbildung (z.B. Abitur) kann die Ausbildungszeit verkürzt werden.

Gehalt (Ausbildungsvergütung)

Das Gehalt variiert je nach Bundesland und Betrieb. Im Durchschnitt kannst du mit folgender monatlicher Vergütung rechnen: Im ersten Jahr etwa 650-800 Euro, im zweiten Jahr 700-900 Euro und im dritten Jahr 800-1.000 Euro.

Empfohlener Schulabschluss

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die meisten Auszubildenden haben einen Hauptschul- oder Realschulabschluss.

Kenntnisse/Stärken

  • Kreativität und Sinn für Farben und Formen
  • Handwerkliches Geschick
  • Freude am Umgang mit Pflanzen
  • Kunden- und Serviceorientierung
  • Körperliche Fitness (langes Stehen, Tragen von Lasten)

Arbeitszeit

Die Arbeitszeiten orientieren sich an den Öffnungszeiten des Geschäfts, was oft auch Arbeit an Samstagen bedeutet. Vor Feiertagen wie Valentinstag oder Muttertag kann es zu längeren Arbeitszeiten kommen.

Aufgaben in der Ausbildung

  • Pflege und Versorgung von Schnittblumen und Topfpflanzen
  • Gestaltung von Blumensträußen, Gestecken und Kränzen
  • Kundenberatung und Verkauf
  • Warenpräsentation und Dekoration des Verkaufsraums
  • Annahme von Bestellungen (auch telefonisch oder online)
  • Du lernst auch dein Berichtsheft regelmäßig zu führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido

Ausbildungsinhalte

  • Botanik: Pflanzenkenntnisse und -pflege
  • Gestaltungslehre: Farbenlehre, Formen und Stilepochen
  • Techniken: Binden, Stecken, Pflanzen
  • Warenwirtschaft: Einkauf, Kalkulation und Lagerhaltung
  • Kundenberatung und Verkaufsgespräche
  • Arbeitssicherheit und Umweltschutz

Ausbildungsablauf

Ausbildungsbeginn: Üblicherweise am 1. August oder 1. September eines Jahres.

Zwischenprüfung: Findet zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres statt.

Abschlussprüfung: Am Ende der Ausbildung wird eine praktische und theoretische Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) abgelegt.

Karrieremöglichkeiten

  • Weiterbildung zum/zur Floristmeister/in
  • Spezialisierung z.B. auf Hochzeits- oder Trauerfloristik
  • Selbstständigkeit mit einem eigenen Blumengeschäft
  • Tätigkeit im Großhandel oder in Gärtnereien
  • Weiterbildung zum/zur Gestalter/in für Blumenkunst

Good to know

  • Der Beruf ist sehr abwechslungsreich und kreativ.
  • Du begleitest Menschen bei den wichtigsten Ereignissen ihres Lebens – von der Geburt über Hochzeiten bis hin zu Trauerfällen.
  • Als Florist/in arbeitest du mit wunderschönen, aber vergänglichen Naturprodukten.

Berufsalltag

Im Berufsalltag als Florist/in beginnt der Tag oft mit dem Anschneiden und Versorgen frischer Blumen. Du bereitest den Verkaufsraum vor, fertigst Sträuße und Gestecke nach Kundenwunsch oder für die Auslage an und berätst Kunden bei der Auswahl. Kassieren, Warenbestellung und die Pflege der Pflanzen gehören ebenso zu deinen täglichen Aufgaben. Du musst während deiner Ausbildung auch dein Berichtsheft regelmäßig führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido.

Ausbildungsnachweis

Während der Ausbildung werden die erlernten Fähigkeiten und Kenntnisse von den Auszubildenden im Ausbildungsnachweis (auch "Berichtsheft") dokumentiert. Dieser dient als Nachweis für die während der Ausbildung erlernten Tätigkeiten. Das Berichtsheft ist laut HWK und IHK notwendig, um als Azubi zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Das Berichtsheft wird täglich oder wöchentlich geführt und muss von den Ausbildern im Unternehmen regelmäßig geprüft und signiert werden. Dafür gibt es vom Betrieb meist eine Berichtsheft-Vorlage. Zusätzlich werden mitunter auch Monats- oder Fachberichte verlangt. Moderne Ausbildungsbetriebe setzen dafür auf digitale Ausbildungsnachweise, wie die Berichtsheft-App von Zubido.

Offizielle Informationen und Dokumente

Hier findest du die wichtigsten offiziellen Informationen und Dokumente zu diesem Ausbildungsberuf. So kannst du schnell nachsehen, wie die Ausbildung geregelt ist und welche Inhalte offiziell dazugehören.

Die Links führen zu externen offiziellen Quellen.

BIBB-Berufsseite
Die offizielle Übersicht des Bundesinstituts für Berufsbildung mit Informationen zu Berufsbild, Ausbildungsdauer und Struktur der Ausbildung.
BIBB-Berufsseite

Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan
Die rechtliche Grundlage der Ausbildung mit den verbindlichen Inhalten und Anforderungen für den betrieblichen Teil.
Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan (PDF)

Rahmenlehrplan
Die offiziellen Inhalte für den Unterricht in der Berufsschule, sofern ein veröffentlichter Rahmenlehrplan verfügbar ist.
Rahmenlehrplan (PDF)

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