Gleisbauer/innen bauen, warten und erneuern Schienennetze für Züge und Bahnen, damit der Schienenverkehr sicher und reibungslos funktioniert.

Ausbildung Gleisbauer/Gleisbauerin

Gleisbauer/innen bauen, warten und erneuern Schienennetze für Züge und Bahnen, damit der Schienenverkehr sicher und reibungslos funktioniert.

Gleisbauer/innen sind die Spezialisten für das Schienennetz. Sie sorgen dafür, dass Züge, S-Bahnen und Straßenbahnen sicher von A nach B kommen, indem sie Gleise und Weichen verlegen, instand halten und reparieren.

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen, wie einer guten schulischen Vorbildung oder sehr guten Leistungen während der Ausbildung, kann die Ausbildungszeit verkürzt werden.

Gehalt (Ausbildungsvergütung)

Das Gehalt ist tariflich geregelt und gehört zu den höheren im Ausbildungsbereich. Im Durchschnitt kannst du mit folgender Vergütung rechnen: im ersten Jahr etwa 900-950 Euro pro Monat, im zweiten Jahr 1.200-1.250 Euro und im dritten Jahr 1.450-1.500 Euro.

Empfohlener Schulabschluss

Für die Ausbildung zum/zur Gleisbauer/in ist rechtlich kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die meisten Betriebe stellen jedoch Bewerber mit einem Hauptschulabschluss oder einem mittleren Bildungsabschluss ein.

Kenntnisse/Stärken

  • Körperliche Fitness und Belastbarkeit
  • Handwerkliches Geschick
  • Technisches Verständnis
  • Teamfähigkeit
  • Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein
  • Bereitschaft zur Arbeit im Freien bei jeder Witterung

Arbeitszeit

Die Arbeitszeiten sind oft unregelmäßig und können Schicht-, Nacht- und Wochenendarbeit beinhalten, da Gleisarbeiten häufig dann stattfinden, wenn der Zugverkehr ruht.

Aufgaben in der Ausbildung

  • Herstellen des Unterbaus und des Gleisbetts aus Schotter
  • Verlegen von Schwellen, Schienen und Weichen
  • Verschweißen und Verschrauben der Schienen
  • Bedienung von Spezialmaschinen wie Stopfmaschinen oder Schotterpflügen
  • Durchführung von Vermessungsarbeiten und Qualitätskontrollen
  • Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten am Schienennetz
  • Du lernst auch dein Berichtsheft regelmäßig zu führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido

Ausbildungsinhalte

  • Grundlagen der Bautechnik und des Tiefbaus
  • Lesen von technischen Zeichnungen und Gleisplänen
  • Umgang mit Werkzeugen, Geräten und Baumaschinen
  • Materialkunde (Stahl, Beton, Holz, Schotter)
  • Sicherheitsvorschriften und Arbeitsschutz im Gleisbereich
  • Vermessungstechnik

Ausbildungsablauf

Ausbildungsbeginn: In der Regel im August oder September.

Zwischenprüfung: Findet vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt.

Abschlussprüfung: Besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil am Ende der Ausbildung.

Karrieremöglichkeiten

  • Weiterbildung zum/zur Vorarbeiter/in oder Polier/in
  • Spezialisierung z.B. im Bereich Schweißtechnik
  • Fortbildung zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Bautechnik
  • Studium im Bauingenieurwesen (mit entsprechender Hochschulzugangsberechtigung)

Good to know

  • Gleisbauer/innen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Mobilität und Infrastruktur.
  • Der Beruf verbindet traditionelles Handwerk mit modernster Technik.
  • Als gefragte Fachkraft hast du exzellente Job- und Zukunftsaussichten in einer stabilen Branche.

Berufsalltag

Dein Arbeitsplatz ist die Baustelle direkt am Gleis. Im Team, der sogenannten Rotte, arbeitest du unter freiem Himmel und bei jedem Wetter. Du hantierst mit schweren Bauteilen und bedienst große Maschinen. Präzision und Sicherheit haben dabei oberste Priorität. Du musst während deiner Ausbildung auch dein Berichtsheft regelmäßig führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido.

Ausbildungsnachweis

Während der Ausbildung werden die erlernten Fähigkeiten und Kenntnisse von den Auszubildenden im Ausbildungsnachweis (auch "Berichtsheft") dokumentiert. Dieser dient als Nachweis für die während der Ausbildung erlernten Tätigkeiten. Das Berichtsheft ist laut HWK und IHK notwendig, um als Azubi zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Das Berichtsheft wird täglich oder wöchentlich geführt und muss von den Ausbildern im Unternehmen regelmäßig geprüft und signiert werden. Dafür gibt es vom Betrieb meist eine Berichtsheft-Vorlage. Zusätzlich werden mitunter auch Monats- oder Fachberichte verlangt. Moderne Ausbildungsbetriebe setzen dafür auf digitale Ausbildungsnachweise, wie die Berichtsheft-App von Zubido.

Offizielle Informationen und Dokumente

Hier findest du die wichtigsten offiziellen Informationen und Dokumente zu diesem Ausbildungsberuf. So kannst du schnell nachsehen, wie die Ausbildung geregelt ist und welche Inhalte offiziell dazugehören.

Die Links führen zu externen offiziellen Quellen.

BIBB-Berufsseite
Die offizielle Übersicht des Bundesinstituts für Berufsbildung mit Informationen zu Berufsbild, Ausbildungsdauer und Struktur der Ausbildung.
BIBB-Berufsseite

Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan
Die rechtliche Grundlage der Ausbildung mit den verbindlichen Inhalten und Anforderungen für den betrieblichen Teil.
Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan (PDF)

Rahmenlehrplan
Die offiziellen Inhalte für den Unterricht in der Berufsschule, sofern ein veröffentlichter Rahmenlehrplan verfügbar ist.
Rahmenlehrplan (PDF)

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