Investmentfondskaufleute sind Experten für Geldanlagen in Fonds, beraten Kunden, analysieren die Finanzmärkte und verwalten Fondsvermögen.

Ausbildung Investmentfondskaufmann/Investmentfondskauffrau

Investmentfondskaufleute sind Experten für Geldanlagen in Fonds, beraten Kunden, analysieren die Finanzmärkte und verwalten Fondsvermögen.

Investmentfondskaufleute sind die Spezialisten, wenn es um die Anlage von Vermögen in Investmentfonds geht. Sie analysieren die Finanzmärkte, entwickeln Anlagestrategien und betreuen die Depots von privaten und institutionellen Kunden.

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Bei sehr guten Leistungen oder einer entsprechenden schulischen Vorbildung (z.B. Abitur) kann die Ausbildungszeit verkürzt werden.

Gehalt (Ausbildungsvergütung)

Das Gehalt im Finanzsektor ist überdurchschnittlich hoch. Im ersten Ausbildungsjahr kannst du mit ca. 1.100-1.200 Euro rechnen, im zweiten Jahr mit 1.200-1.300 Euro und im dritten Jahr mit 1.300-1.400 Euro pro Monat.

Empfohlener Schulabschluss

Für diese Ausbildung wird in der Regel die allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder die Fachhochschulreife vorausgesetzt. Ein starkes Interesse an Wirtschaft und Finanzen ist entscheidend.

Kenntnisse/Stärken

  • Interesse an Wirtschaft und Finanzmärkten
  • Analytisches und logisches Denkvermögen
  • Gutes Zahlenverständnis
  • Kommunikationsstärke und Freude am Kundenkontakt
  • Sorgfältige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise
  • Gute Englischkenntnisse

Arbeitszeit

Die Arbeitszeit orientiert sich an den üblichen Bürozeiten, in der Regel von Montag bis Freitag.

Aufgaben in der Ausbildung

  • Analyse von Wertpapiermärkten und Wirtschaftsindikatoren
  • Beratung von Kunden bei der Auswahl passender Investmentfonds
  • Abwicklung von Kauf- und Verkaufsaufträgen von Fondsanteilen
  • Mitarbeit im Portfoliomanagement und bei der Entwicklung von Anlagestrategien
  • Erstellung von Marktberichten und Performance-Analysen
  • Du lernst auch, dein Berichtsheft regelmäßig zu führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido

Ausbildungsinhalte

  • Grundlagen der Kapitalmärkte und des Investmentgeschäfts
  • Verschiedene Arten von Wertpapieren und Fonds
  • Portfolio- und Risikomanagement
  • Rechnungswesen, Steuerung und Kontrolle
  • Rechtliche Rahmenbedingungen im Wertpapiergeschäft
  • Kundenberatung und Vertriebstechniken

Ausbildungsablauf

Ausbildungsbeginn: Üblicherweise im August oder September.

Zwischenprüfung: Findet in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres statt, um deinen Kenntnisstand zu überprüfen.

Abschlussprüfung: Am Ende der Ausbildung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK).

Karrieremöglichkeiten

  • Weiterbildung zum/zur Fachwirt/in für Investment
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre (BWL) mit Schwerpunkt Finanzen oder Banking
  • Spezialisierung als Fondsmanager/in, Analyst/in oder Risikocontroller/in
  • Aufstieg in Führungspositionen im Finanzsektor

Good to know

  • Du arbeitest in einer dynamischen Branche am Puls der globalen Finanzmärkte.
  • Der Beruf ist anspruchsvoll und erfordert lebenslanges Lernen, um auf dem Laufenden zu bleiben.
  • Als Investmentfondskaufmann/-frau trägst du eine hohe Verantwortung für das Vermögen deiner Kunden.

Berufsalltag

Dein Arbeitsalltag findet hauptsächlich im Büro statt. Du verbringst viel Zeit vor dem Computer, um Marktdaten zu analysieren, Berichte zu erstellen und mit Kunden per Telefon oder E-Mail zu kommunizieren. Team-Meetings und Präsentationen gehören ebenfalls dazu. Du musst während deiner Ausbildung auch dein Berichtsheft regelmäßig führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido.

Ausbildungsnachweis

Während der Ausbildung werden die erlernten Fähigkeiten und Kenntnisse von den Auszubildenden im Ausbildungsnachweis (auch "Berichtsheft") dokumentiert. Dieser dient als Nachweis für die während der Ausbildung erlernten Tätigkeiten. Das Berichtsheft ist laut HWK und IHK notwendig, um als Azubi zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Das Berichtsheft wird täglich oder wöchentlich geführt und muss von den Ausbildern im Unternehmen regelmäßig geprüft und signiert werden. Dafür gibt es vom Betrieb meist eine Berichtsheft-Vorlage. Zusätzlich werden mitunter auch Monats- oder Fachberichte verlangt. Moderne Ausbildungsbetriebe setzen dafür auf digitale Ausbildungsnachweise, wie die Berichtsheft-App von Zubido.

Offizielle Informationen und Dokumente

Hier findest du die wichtigsten offiziellen Informationen und Dokumente zu diesem Ausbildungsberuf. So kannst du schnell nachsehen, wie die Ausbildung geregelt ist und welche Inhalte offiziell dazugehören.

Die Links führen zu externen offiziellen Quellen.

BIBB-Berufsseite
Die offizielle Übersicht des Bundesinstituts für Berufsbildung mit Informationen zu Berufsbild, Ausbildungsdauer und Struktur der Ausbildung.
BIBB-Berufsseite

Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan
Die rechtliche Grundlage der Ausbildung mit den verbindlichen Inhalten und Anforderungen für den betrieblichen Teil.
Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan (PDF)

Rahmenlehrplan
Die offiziellen Inhalte für den Unterricht in der Berufsschule, sofern ein veröffentlichter Rahmenlehrplan verfügbar ist.
Rahmenlehrplan (PDF)

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