Medienkaufleute Digital und Print beraten Kunden über Medienprodukte, planen und steuern deren Herstellung und sind im Marketing und Vertrieb tätig.

Ausbildung Medienkaufmann/frau Digital und Print

Medienkaufleute Digital und Print beraten Kunden über Medienprodukte, planen und steuern deren Herstellung und sind im Marketing und Vertrieb tätig.

Medienkaufleute Digital und Print sind die Allrounder der Medienbranche. Sie arbeiten in Verlagen oder Medienhäusern und sind an der Entwicklung, Gestaltung, Herstellung und Vermarktung von Medienprodukten beteiligt, egal ob klassische Zeitung oder moderner Online-Content.

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre. Eine Verkürzung ist bei entsprechender Vorbildung (z. B. Abitur) oder bei sehr guten Leistungen während der Ausbildung möglich.

Gehalt (Ausbildungsvergütung)

Das Gehalt variiert je nach Region, Branche und Tarifvertrag. Im Durchschnitt verdient ein Auszubildender im ersten Jahr etwa 950-1.100 Euro pro Monat, im zweiten Jahr 1.000-1.150 Euro und im dritten Jahr 1.100-1.250 Euro.

Empfohlener Schulabschluss

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife (Abitur) oder Fachhochschulreife ein.

Kenntnisse/Stärken

  • Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • Kaufmännisches Denken
  • Organisationstalent
  • Sorgfalt und Genauigkeit
  • Interesse an Medien (digital und print)
  • Gutes Ausdrucksvermögen in Wort und Schrift

Arbeitszeit

In der Regel hast du eine 40-Stunden-Woche mit festen Arbeitszeiten, wie sie im Büro üblich sind. Je nach Projekt oder Abteilung kann es auch zu flexibleren Arbeitszeiten kommen.

Aufgaben in der Ausbildung

  • Beratung von Kunden über Medienprodukte und Dienstleistungen
  • Planung und Durchführung von Marketing- und Werbemaßnahmen
  • Kalkulation von Kosten und Erstellung von Angeboten
  • Mitwirkung bei der Programm- und Produktplanung
  • Steuerung von Herstellungsprozessen
  • Vertrieb von digitalen und gedruckten Medienprodukten
  • Du lernst auch dein Berichtsheft regelmäßig zu führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido

Ausbildungsinhalte

  • Marketing und Marktforschung
  • Anzeigenverkauf und Vertrieb
  • Kosten- und Leistungsrechnung
  • Verlags- und Urheberrecht
  • Produktentwicklung für Digital- und Printmedien
  • Projektmanagement

Ausbildungsablauf

Ausbildungsbeginn: In der Regel im August oder September.

Zwischenprüfung: In der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres zur Ermittlung des Ausbildungsstandes.

Abschlussprüfung: Am Ende der Ausbildungszeit vor der Industrie- und Handelskammer (IHK).

Karrieremöglichkeiten

  • Weiterbildung zum/zur Medienfachwirt/in (IHK)
  • Weiterbildung zum/zur Betriebswirt/in für Medien
  • Studium im Bereich Medienmanagement, Verlagswirtschaft oder Marketing
  • Spezialisierung auf Bereiche wie Online-Marketing, Lektorat oder Vertrieb

Good to know

  • Der Beruf verbindet kaufmännisches Know-how mit Kreativität und der Leidenschaft für Medien.
  • Du bist an der Schnittstelle zwischen Redaktion, Herstellung, Marketing und Vertrieb tätig.
  • Die Medienbranche ist im ständigen Wandel, was den Beruf sehr dynamisch und zukunftsorientiert macht.

Berufsalltag

Der Arbeitsalltag eines Medienkaufmanns oder einer Medienkauffrau ist sehr abwechslungsreich und findet hauptsächlich im Büro statt. Du kommunizierst viel per E-Mail und Telefon mit Kunden und Kollegen, arbeitest am Computer, erstellst Kalkulationen, planst Marketingaktionen und überwachst Produktionsabläufe. Teamarbeit spielt eine große Rolle. Du musst während deiner Ausbildung auch dein Berichtsheft regelmäßig führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido.

Ausbildungsnachweis

Während der Ausbildung werden die erlernten Fähigkeiten und Kenntnisse von den Auszubildenden im Ausbildungsnachweis (auch "Berichtsheft") dokumentiert. Dieser dient als Nachweis für die während der Ausbildung erlernten Tätigkeiten. Das Berichtsheft ist laut HWK und IHK notwendig, um als Azubi zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Das Berichtsheft wird täglich oder wöchentlich geführt und muss von den Ausbildern im Unternehmen regelmäßig geprüft und signiert werden. Dafür gibt es vom Betrieb meist eine Berichtsheft-Vorlage. Zusätzlich werden mitunter auch Monats- oder Fachberichte verlangt. Moderne Ausbildungsbetriebe setzen dafür auf digitale Ausbildungsnachweise, wie die Berichtsheft-App von Zubido.

Offizielle Informationen und Dokumente

Hier findest du die wichtigsten offiziellen Informationen und Dokumente zu diesem Ausbildungsberuf. So kannst du schnell nachsehen, wie die Ausbildung geregelt ist und welche Inhalte offiziell dazugehören.

Die Links führen zu externen offiziellen Quellen.

BIBB-Berufsseite
Die offizielle Übersicht des Bundesinstituts für Berufsbildung mit Informationen zu Berufsbild, Ausbildungsdauer und Struktur der Ausbildung.
BIBB-Berufsseite

Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan
Die rechtliche Grundlage der Ausbildung mit den verbindlichen Inhalten und Anforderungen für den betrieblichen Teil.
Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan (PDF)

Rahmenlehrplan
Die offiziellen Inhalte für den Unterricht in der Berufsschule, sofern ein veröffentlichter Rahmenlehrplan verfügbar ist.
Rahmenlehrplan (PDF)

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