Tierpfleger/innen der Fachrichtung Zoo versorgen, pflegen und beobachten eine Vielzahl von Tieren in Zoos, Tier- oder Wildparks und wirken beim Artenschutz mit.

Ausbildung Tierpfleger/in - Fachrichtung Zoo

Tierpfleger/innen der Fachrichtung Zoo versorgen, pflegen und beobachten eine Vielzahl von Tieren in Zoos, Tier- oder Wildparks und wirken beim Artenschutz mit.

Als Tierpfleger/in der Fachrichtung Zoo übernimmst du die verantwortungsvolle Aufgabe, Tiere aus aller Welt zu betreuen, ihre Gehege artgerecht zu gestalten und für ihr tägliches Wohlbefinden zu sorgen.

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen, wie zum Beispiel einer entsprechenden schulischen Vorbildung (Abitur) oder sehr guten Leistungen während der Ausbildung, kann die Ausbildungszeit verkürzt werden.

Gehalt (Ausbildungsvergütung)

Das Gehalt richtet sich oft nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD). Im Durchschnitt kannst du mit folgender Vergütung rechnen: Im ersten Jahr etwa 1.100-1.250 Euro pro Monat, im zweiten Jahr 1.150-1.300 Euro und im dritten Jahr 1.200-1.350 Euro.

Empfohlener Schulabschluss

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. In der Praxis werden jedoch Bewerber/innen mit einem mittleren Bildungsabschluss (Realschulabschluss) oder Abitur bevorzugt eingestellt, da die Ausbildungsplätze sehr begehrt sind.

Kenntnisse/Stärken

  • Großes Verantwortungsbewusstsein
  • Leidenschaft und Einfühlungsvermögen für Tiere
  • Gute Beobachtungsgabe
  • Körperliche Fitness und Belastbarkeit
  • Keine Scheu vor Schmutz, Gerüchen und körperlicher Arbeit
  • Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit

Arbeitszeit

Tiere müssen rund um die Uhr versorgt werden. Daher sind Arbeit an Wochenenden, Feiertagen und im Schichtdienst die Regel. Flexibilität ist in diesem Beruf unerlässlich.

Aufgaben in der Ausbildung

  • Zubereitung von Futter und artgerechte Fütterung der Tiere
  • Reinigung, Desinfektion und Instandhaltung von Gehegen, Aquarien und Terrarien
  • Beobachtung des Verhaltens und des Gesundheitszustands der Tiere
  • Unterstützung bei tiermedizinischen Maßnahmen und Behandlungen
  • Planung und Durchführung von Tierbeschäftigungsprogrammen (Enrichment)
  • Mithilfe bei der Aufzucht von Jungtieren
  • Führung von Besuchergruppen und Beantwortung von Fragen
  • Du lernst auch, dein Berichtsheft regelmäßig zu führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido

Ausbildungsinhalte

  • Anatomie, Physiologie und Verhalten verschiedener Tierarten
  • Grundlagen der Futterkunde und Diätetik
  • Tierschutzgesetze und rechtliche Bestimmungen
  • Hygienevorschriften und Seuchenprävention
  • Artgerechte Haltung und Gestaltung von Tierunterkünften
  • Erste Hilfe bei Tieren und Transport von Tieren
  • Arbeitssicherheit und Umweltschutz

Ausbildungsablauf

Ausbildungsbeginn: Meist im August oder September.

Zwischenprüfung: Findet in der Regel zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres statt, um den aktuellen Kenntnisstand zu überprüfen.

Abschlussprüfung: Am Ende der dreijährigen Ausbildung erfolgt die Abschlussprüfung vor der zuständigen Stelle, die aus einem praktischen und einem theoretischen Teil besteht.

Karrieremöglichkeiten

  • Weiterbildung zum/zur Tierpflegemeister/in
  • Spezialisierung auf bestimmte Tiergruppen (z.B. Primaten, Meeressäuger)
  • Position als Revierleiter/in oder Obertierpfleger/in
  • Studium in Biologie, Tiermedizin oder Zoologie (mit entsprechender Hochschulzugangsberechtigung)

Good to know

  • Der Beruf ist kein reiner "Streichelzoo" – er ist körperlich anstrengend und erfordert den Umgang mit allen Aspekten der Tierhaltung.
  • Die Ausbildungsplätze sind sehr beliebt und die Konkurrenz ist groß. Ein vorheriges Praktikum ist oft von Vorteil.
  • Als Tierpfleger/in im Zoo leistest du einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz und zur Erhaltung bedrohter Spezies.

Berufsalltag

Dein Tag beginnt früh mit der Fütterung und der Reinigung der Gehege. Du beobachtest die Tiere genau, um Veränderungen im Verhalten oder gesundheitliche Probleme sofort zu erkennen. Teamarbeit ist entscheidend, wenn es um die Pflege großer oder gefährlicher Tiere geht. Auch die Dokumentation deiner Arbeit und die Interaktion mit den Zoobesuchern gehören zu deinem Alltag. Du musst während deiner Ausbildung auch dein Berichtsheft regelmäßig führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido.

Ausbildungsnachweis

Während der Ausbildung werden die erlernten Fähigkeiten und Kenntnisse von den Auszubildenden im Ausbildungsnachweis (auch "Berichtsheft") dokumentiert. Dieser dient als Nachweis für die während der Ausbildung erlernten Tätigkeiten. Das Berichtsheft ist laut HWK und IHK notwendig, um als Azubi zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Das Berichtsheft wird täglich oder wöchentlich geführt und muss von den Ausbildern im Unternehmen regelmäßig geprüft und signiert werden. Dafür gibt es vom Betrieb meist eine Berichtsheft-Vorlage. Zusätzlich werden mitunter auch Monats- oder Fachberichte verlangt. Moderne Ausbildungsbetriebe setzen dafür auf digitale Ausbildungsnachweise, wie die Berichtsheft-App von Zubido.

Offizielle Informationen und Dokumente

Hier findest du die wichtigsten offiziellen Informationen und Dokumente zu diesem Ausbildungsberuf. So kannst du schnell nachsehen, wie die Ausbildung geregelt ist und welche Inhalte offiziell dazugehören.

Die Links führen zu externen offiziellen Quellen.

BIBB-Berufsseite
Die offizielle Übersicht des Bundesinstituts für Berufsbildung mit Informationen zu Berufsbild, Ausbildungsdauer und Struktur der Ausbildung.
BIBB-Berufsseite

Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan
Die rechtliche Grundlage der Ausbildung mit den verbindlichen Inhalten und Anforderungen für den betrieblichen Teil.
Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan (PDF)

Rahmenlehrplan
Die offiziellen Inhalte für den Unterricht in der Berufsschule, sofern ein veröffentlichter Rahmenlehrplan verfügbar ist.
Rahmenlehrplan (PDF)

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