Verfahrensmechaniker/innen dieser Fachrichtung steuern und überwachen die Produktionsanlagen zur Herstellung von Asphaltmischgut für den Straßenbau.

Ausbildung Verfahrensmechaniker/in in der Steine- und Erdenindustrie - Fachrichtung Asphalttechnik

Verfahrensmechaniker/innen dieser Fachrichtung steuern und überwachen die Produktionsanlagen zur Herstellung von Asphaltmischgut für den Straßenbau.

Als Verfahrensmechaniker/in in der Steine- und Erdenindustrie mit der Fachrichtung Asphalttechnik bist du der/die Herr/in über riesige Mischanlagen. Du stellst aus verschiedenen Gesteinskörnungen und Bitumen den Asphalt her, der für den Bau und die Instandhaltung unserer Straßen unerlässlich ist.

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre. Bei guten schulischen Leistungen oder einer entsprechenden Vorbildung kann die Ausbildungszeit verkürzt werden.

Gehalt (Ausbildungsvergütung)

Das Gehalt ist oft tariflich geregelt und variiert je nach Bundesland und Betrieb. Im Durchschnitt kannst du mit folgender Vergütung rechnen:

  • 1. Ausbildungsjahr: 900 - 1.100 Euro
  • 2. Ausbildungsjahr: 1.100 - 1.300 Euro
  • 3. Ausbildungsjahr: 1.300 - 1.500 Euro

Empfohlener Schulabschluss

Ein guter Hauptschulabschluss oder die Mittlere Reife (Realschulabschluss) ist eine gute Voraussetzung für diese Ausbildung.

Kenntnisse/Stärken

  • Technisches Verständnis und Interesse an großen Maschinen
  • Handwerkliches Geschick
  • Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein
  • Gute Noten in Mathe, Physik und Chemie
  • Teamfähigkeit
  • Bereitschaft zur Schichtarbeit

Arbeitszeit

Die Arbeit findet meist im Schichtbetrieb direkt im Asphaltmischwerk statt. Je nach Auftragslage und Saison kann es zu Mehrarbeit kommen.

Aufgaben in der Ausbildung

  • Steuern und Überwachen der computergestützten Asphaltmischanlagen
  • Dosieren der Rohstoffe wie Splitt, Sand, Füller und Bitumen nach Rezeptur
  • Durchführen von Qualitätskontrollen und Entnehmen von Proben
  • Warten, Reinigen und Instandhalten der Maschinen und Anlagen
  • Bedienen von Förderanlagen, Silos und Fahrzeugen
  • Dokumentieren der Produktionsabläufe
  • Du lernst auch dein Berichtsheft regelmäßig zu führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido

Ausbildungsinhalte

  • Verfahrenstechnik und Maschinenkunde
  • Werkstoffkunde (Eigenschaften von Gesteinen und Bindemitteln)
  • Steuerungs- und Regelungstechnik
  • Qualitätssicherung und Labortechnik
  • Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz
  • Wartung und Instandhaltung von Produktionsanlagen

Ausbildungsablauf

Ausbildungsbeginn: Üblicherweise am 1. August oder 1. September.

Zwischenprüfung: Findet etwa zur Hälfte der Ausbildungszeit statt, um den Lernfortschritt zu überprüfen.

Abschlussprüfung: Am Ende der 3-jährigen Ausbildung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK).

Karrieremöglichkeiten

  • Weiterbildung zum Industriemeister/in (Fachrichtung Aufbereitungs- und Verfahrenstechnik)
  • Weiterbildung zum Techniker/in (Fachrichtung Maschinentechnik oder Verfahrenstechnik)
  • Spezialisierung auf Labor- und Qualitätssicherung
  • Aufstieg zum Schichtführer oder Anlagenleiter

Good to know

  • Asphalt ist zu 100 % recycelbar – du arbeitest also in einer Branche mit Fokus auf Nachhaltigkeit.
  • Ohne dich und deine Arbeit gäbe es keine neuen Straßen, Radwege oder Start- und Landebahnen.
  • Der Beruf verbindet moderne Computersteuerung mit handfester Maschinen- und Anlagentechnik.

Berufsalltag

Dein Arbeitsplatz ist das Herz des Asphaltmischwerks: der Steuerstand. Von hier aus überwachst du am Computer die gesamte Produktion. Du sorgst dafür, dass die richtigen Mengen an Gestein und Bitumen bei der richtigen Temperatur gemischt werden. Regelmäßige Kontrollgänge an der Anlage, die Entnahme von Proben für das Labor und kleinere Wartungsarbeiten gehören ebenfalls zu deinem Alltag. Du arbeitest eng mit den Maschinenführern und dem Laborpersonal zusammen. Du musst während deiner Ausbildung auch dein Berichtsheft regelmäßig führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido.

Ausbildungsnachweis

Während der Ausbildung werden die erlernten Fähigkeiten und Kenntnisse von den Auszubildenden im Ausbildungsnachweis (auch "Berichtsheft") dokumentiert. Dieser dient als Nachweis für die während der Ausbildung erlernten Tätigkeiten. Das Berichtsheft ist laut HWK und IHK notwendig, um als Azubi zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Das Berichtsheft wird täglich oder wöchentlich geführt und muss von den Ausbildern im Unternehmen regelmäßig geprüft und signiert werden. Dafür gibt es vom Betrieb meist eine Berichtsheft-Vorlage. Zusätzlich werden mitunter auch Monats- oder Fachberichte verlangt. Moderne Ausbildungsbetriebe setzen dafür auf digitale Ausbildungsnachweise, wie die Berichtsheft-App von Zubido.

Offizielle Informationen und Dokumente

Hier findest du die wichtigsten offiziellen Informationen und Dokumente zu diesem Ausbildungsberuf. So kannst du schnell nachsehen, wie die Ausbildung geregelt ist und welche Inhalte offiziell dazugehören.

Die Links führen zu externen offiziellen Quellen.

BIBB-Berufsseite
Die offizielle Übersicht des Bundesinstituts für Berufsbildung mit Informationen zu Berufsbild, Ausbildungsdauer und Struktur der Ausbildung.
BIBB-Berufsseite

Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan
Die rechtliche Grundlage der Ausbildung mit den verbindlichen Inhalten und Anforderungen für den betrieblichen Teil.
Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan (PDF)

Rahmenlehrplan
Die offiziellen Inhalte für den Unterricht in der Berufsschule, sofern ein veröffentlichter Rahmenlehrplan verfügbar ist.
Rahmenlehrplan (PDF)

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