Werkgehilfen in der Schmuck- und Uhrenindustrie unterstützen Fachkräfte bei der Herstellung und Bearbeitung von Schmuck, Taschen- und Armbanduhren.

Ausbildung Werkgehilfe Schmuckwarenindustrie, Taschen- und Armbanduhren/Werkgehilfin Schmuckwarenindustrie, Taschen- und Armbanduhren

Werkgehilfen in der Schmuck- und Uhrenindustrie unterstützen Fachkräfte bei der Herstellung und Bearbeitung von Schmuck, Taschen- und Armbanduhren.

Als Werkgehilfe oder Werkgehilfin in der Schmuckwarenindustrie sowie der Herstellung von Taschen- und Armbanduhren bist du ein wichtiger Teil des Produktionsprozesses. Du arbeitest mit wertvollen Materialien und unterstützt Fachkräfte dabei, präzise und wunderschöne Stücke zu fertigen.

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung dauert in der Regel 2 Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen, wie zum Beispiel einer vorangegangenen Berufsausbildung oder bei sehr guten Leistungen, kann die Ausbildungszeit verkürzt werden.

Gehalt (Ausbildungsvergütung)

Das Gehalt variiert je nach Betrieb und Region. Im Durchschnitt kannst du mit folgender Ausbildungsvergütung rechnen: Im ersten Jahr etwa 750-950 Euro pro Monat und im zweiten Jahr 850-1.050 Euro pro Monat.

Empfohlener Schulabschluss

Für diese Ausbildung ist in der Regel ein Hauptschulabschluss eine gute Grundlage. Auch ohne Schulabschluss hast du bei Eignung und Motivation eine Chance.

Kenntnisse/Stärken

  • Feinmotorik und Fingerfertigkeit
  • Geduld und Konzentrationsfähigkeit
  • Sorgfalt und Genauigkeit
  • Teamfähigkeit
  • Technisches Grundverständnis

Arbeitszeit

Die Arbeitszeit richtet sich nach den branchenüblichen Regelungen, meistens eine 35- bis 40-Stunden-Woche im Schichtbetrieb oder mit festen Arbeitszeiten.

Aufgaben in der Ausbildung

  • Vorbereiten von Werkstücken und Materialien
  • Bedienung von Maschinen und Anlagen zur Schmuck- und Uhrenherstellung
  • Durchführung einfacher Montage- und Justierarbeiten
  • Bearbeitung von Oberflächen, z.B. durch Schleifen, Polieren und Reinigen
  • Unterstützung bei der Qualitätskontrolle und Verpackung
  • Du lernst auch, dein Berichtsheft regelmäßig zu führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido.

Ausbildungsinhalte

  • Grundlagen der Metall- und Werkstoffbearbeitung
  • Umgang mit Werkzeugen, Geräten und Maschinen
  • Lesen von technischen Unterlagen und Zeichnungen
  • Grundkenntnisse über Schmuck- und Uhrenteile
  • Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz

Ausbildungsablauf

Ausbildungsbeginn: In der Regel im August oder September.

Abschlussprüfung: Die Ausbildung schließt mit einer Prüfung vor der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) nach zwei Jahren ab.

Karrieremöglichkeiten

  • Anschlussausbildung, z.B. zum/zur Goldschmied/in oder Uhrmacher/in
  • Spezialisierung auf bestimmte Fertigungsbereiche wie das Fassen von Steinen oder die Oberflächenveredelung
  • Übernahme von verantwortungsvolleren Aufgaben in der Produktion

Good to know

  • Diese Ausbildung ist ein anerkannter Ausbildungsberuf für Menschen mit Behinderungen nach §66 BBiG/§42m HwO.
  • Du arbeitest in einem kreativen Umfeld mit edlen Metallen und schönen Materialien.
  • Der Beruf bietet einen hervorragenden Einstieg in die Welt des Handwerks und der präzisen Fertigung.

Berufsalltag

Dein Arbeitsalltag findet hauptsächlich in Werkstätten oder Produktionshallen statt. Du arbeitest an einem eigenen Arbeitsplatz, oft im Sitzen, und führst konzentriert feine Tätigkeiten aus. Du bist Teil eines Teams und arbeitest eng mit Goldschmieden, Uhrmachern und anderen Fachkräften zusammen, um hochwertige Produkte herzustellen. Du musst während deiner Ausbildung auch dein Berichtsheft regelmäßig führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido.

Ausbildungsnachweis

Während der Ausbildung werden die erlernten Fähigkeiten und Kenntnisse von den Auszubildenden im Ausbildungsnachweis (auch "Berichtsheft") dokumentiert. Dieser dient als Nachweis für die während der Ausbildung erlernten Tätigkeiten. Das Berichtsheft ist laut HWK und IHK notwendig, um als Azubi zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Das Berichtsheft wird täglich oder wöchentlich geführt und muss von den Ausbildern im Unternehmen regelmäßig geprüft und signiert werden. Dafür gibt es vom Betrieb meist eine Berichtsheft-Vorlage. Zusätzlich werden mitunter auch Monats- oder Fachberichte verlangt. Moderne Ausbildungsbetriebe setzen dafür auf digitale Ausbildungsnachweise, wie die Berichtsheft-App von Zubido.

Offizielle Informationen und Dokumente

Hier findest du die wichtigsten offiziellen Informationen und Dokumente zu diesem Ausbildungsberuf. So kannst du schnell nachsehen, wie die Ausbildung geregelt ist und welche Inhalte offiziell dazugehören.

Die Links führen zu externen offiziellen Quellen.

BIBB-Berufsseite
Die offizielle Übersicht des Bundesinstituts für Berufsbildung mit Informationen zu Berufsbild, Ausbildungsdauer und Struktur der Ausbildung.
BIBB-Berufsseite

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