Als Asphaltbauer/in bist du der Held oder die Heldin der Straße! Du sorgst dafür, dass wir alle sicher von A nach B kommen, indem du Straßen, Wege und Plätze mit Asphalt baust, sanierst und instand hältst.
Dauer der Ausbildung
Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre. Bei guten Leistungen oder entsprechender schulischer Vorbildung (z.B. Abitur) kann die Ausbildungszeit verkürzt werden.
Gehalt (Ausbildungsvergütung)
Das Gehalt richtet sich nach dem Tarifvertrag des Baugewerbes und ist überdurchschnittlich hoch. Im ersten Ausbildungsjahr kannst du mit ca. 900-950 Euro rechnen, im zweiten Jahr steigt dein Gehalt auf ca. 1.100-1.250 Euro und im dritten Jahr verdienst du etwa 1.400-1.500 Euro pro Monat.
Empfohlener Schulabschluss
Ein guter Hauptschulabschluss ist eine solide Grundlage für die Ausbildung zum/zur Asphaltbauer/in. Wichtig sind vor allem gute Noten in den Fächern Mathematik und Physik.
Kenntnisse/Stärken
- Körperliche Fitness und Belastbarkeit
- Handwerkliches Geschick
- Technisches Verständnis
- Teamfähigkeit
- Sorgfältige und genaue Arbeitsweise
- Freude an der Arbeit im Freien
Arbeitszeit
Die Arbeitszeiten sind in der Regel tagsüber auf der Baustelle. Je nach Witterung und Projektfortschritt kann es auch zu längeren Arbeitstagen kommen. Wochenendarbeit ist eher die Ausnahme.
Aufgaben in der Ausbildung
- Vorbereitung des Untergrunds für den Asphaltbelag
- Bedienung von Baumaschinen wie Asphaltfertigern, Walzen und Verdichtern
- Herstellung, Transport und Einbau von Asphaltmischungen
- Durchführung von Reparatur- und Sanierungsarbeiten an Straßenbelägen
- Absicherung von Baustellen
- Qualitätskontrolle der eingebauten Asphaltschichten
- Du lernst auch dein Berichtsheft regelmäßig zu führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido
Ausbildungsinhalte
- Baustoffkunde (Asphalt, Bitumen, Gesteinskörnungen)
- Lesen und Anwenden von Bauzeichnungen und Plänen
- Maschinen- und Gerätetechnik
- Baustellenorganisation und -sicherung
- Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz
- Straßenbautechnik und verschiedene Einbauverfahren
Ausbildungsablauf
Die Ausbildung findet dual statt: Du lernst die Praxis direkt auf der Baustelle im Ausbildungsbetrieb und die Theorie in der Berufsschule, oft im Blockunterricht. Zusätzlich gibt es überbetriebliche Lehrgänge in Ausbildungszentren, in denen spezielle Fertigkeiten vertieft werden.
Ausbildungsbeginn: In der Regel im August oder September.
Zwischenprüfung: Findet vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt.
Abschlussprüfung: Am Ende der Ausbildungszeit vor der Handwerkskammer (HWK) oder Industrie- und Handelskammer (IHK).
Karrieremöglichkeiten
- Weiterbildung zum/zur Vorarbeiter/in oder Polier/in
- Meisterprüfung zum/zur Straßenbauermeister/in
- Weiterbildung zum/zur Bautechniker/in mit Schwerpunkt Tiefbau
- Spezialisierung als Baumaschinenführer/in
- Studium im Bereich Bauingenieurwesen (mit entsprechender Qualifikation)
Good to know
- Asphaltbau ist entscheidend für unsere gesamte Infrastruktur – ohne dich läuft nichts!
- Der Beruf ist krisensicher, da Straßen immer gebaut und saniert werden müssen.
- Du arbeitest immer im Team und siehst am Ende des Tages, was ihr gemeinsam geschafft habt.
- Moderne Technik und große Maschinen machen die körperlich anspruchsvolle Arbeit leichter und spannender.
Berufsalltag
Dein Arbeitsplatz ist die Baustelle unter freiem Himmel. Gemeinsam im Team bereitest du den Untergrund vor, bedienst große Maschinen wie den Asphaltfertiger oder die Walze und baust Schicht für Schicht neue Straßenbeläge ein. Du sicherst die Baustelle, führst Qualitätskontrollen durch und sorgst dafür, dass am Ende alles glatt und eben ist. Der Kontakt mit Kollegen und Bauleitern ist dabei alltäglich. Du musst während deiner Ausbildung auch dein Berichtsheft regelmäßig führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido.
Ausbildungsnachweis
Während der Ausbildung werden die erlernten Fähigkeiten und Kenntnisse von den Auszubildenden im Ausbildungsnachweis (auch "Berichtsheft") dokumentiert. Dieser dient als Nachweis für die während der Ausbildung erlernten Tätigkeiten. Das Berichtsheft ist laut HWK und IHK notwendig, um als Azubi zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Das Berichtsheft wird täglich oder wöchentlich geführt und muss von den Ausbildern im Unternehmen regelmäßig geprüft und signiert werden. Dafür gibt es vom Betrieb meist eine Berichtsheft-Vorlage. Zusätzlich werden mitunter auch Monats- oder Fachberichte verlangt. Moderne Ausbildungsbetriebe setzen dafür auf digitale Ausbildungsnachweise, wie die Berichtsheft-App von Zubido.
Offizielle Informationen und Dokumente
Hier findest du die wichtigsten offiziellen Informationen und Dokumente zu diesem Ausbildungsberuf.
So kannst du schnell nachsehen, wie die Ausbildung geregelt ist und welche Inhalte offiziell dazugehören.
Die Links führen zu externen offiziellen Quellen.
BIBB-Berufsseite
Die offizielle Übersicht des Bundesinstituts für Berufsbildung mit Informationen zu Berufsbild,
Ausbildungsdauer und Struktur der Ausbildung.
BIBB-Berufsseite
Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan
Die rechtliche Grundlage der Ausbildung mit den verbindlichen Inhalten und Anforderungen
für den betrieblichen Teil.
Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan (PDF)
Rahmenlehrplan
Die offiziellen Inhalte für den Unterricht in der Berufsschule, sofern ein veröffentlichter
Rahmenlehrplan verfügbar ist.
Rahmenlehrplan (PDF)