Elektroniker/innen für Energie- und Gebäudetechnik planen und installieren elektrotechnische Anlagen, von der Stromversorgung über Beleuchtung bis zu modernen Smart-Home-Systemen.

Ausbildung Elektroniker/in - Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

Elektroniker/innen für Energie- und Gebäudetechnik planen und installieren elektrotechnische Anlagen, von der Stromversorgung über Beleuchtung bis zu modernen Smart-Home-Systemen.

Als Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik bist du die Fachkraft, die moderne Gebäude zum Leben erweckt. Du sorgst dafür, dass der Strom sicher fließt, Lichter angehen, Datennetzwerke funktionieren und intelligente Gebäudetechnik zuverlässig ihren Dienst verrichtet.

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung dauert in der Regel 3,5 Jahre. Bei guten schulischen Vorleistungen oder sehr guten Leistungen während der Ausbildung kann die Ausbildungszeit verkürzt werden.

Gehalt (Ausbildungsvergütung)

Die Ausbildungsvergütung ist je nach Bundesland und Betrieb unterschiedlich. Im Durchschnitt kannst du mit folgendem monatlichen Gehalt rechnen:

  • 1. Ausbildungsjahr: 850 - 1.100 Euro
  • 2. Ausbildungsjahr: 900 - 1.150 Euro
  • 3. Ausbildungsjahr: 950 - 1.250 Euro
  • 4. Ausbildungsjahr: 1.000 - 1.300 Euro

Empfohlener Schulabschluss

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die meisten Betriebe stellen jedoch bevorzugt Auszubildende mit einem mittleren Schulabschluss (Realschulabschluss) ein.

Kenntnisse/Stärken

  • Technisches Verständnis und logisches Denken
  • Handwerkliches Geschick
  • Sorgfalt, Genauigkeit und Verantwortungsbewusstsein
  • Interesse an Mathematik und Physik
  • Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke

Arbeitszeit

In der Regel hast du eine 40-Stunden-Woche. Deine Arbeitsorte sind vielfältig: auf Baustellen, in Werkstätten oder direkt beim Kunden. Je nach Betrieb kann auch die Teilnahme am Störungs- und Notdienst anfallen.

Aufgaben in der Ausbildung

  • Planung und Installation von elektrischen Anlagen und Anschlüssen
  • Montage von Steckdosen, Schaltern, Sicherungen und Beleuchtungssystemen
  • Einrichtung und Programmierung von Gebäudeautomations- und Smart-Home-Systemen
  • Prüfung, Wartung und Reparatur von Anlagen und Geräten
  • Installation von Photovoltaikanlagen und Ladeinfrastruktur für E-Autos
  • Kundenberatung und Einweisung in die Bedienung der Anlagen
  • Du lernst auch, dein Berichtsheft regelmäßig zu führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido

Ausbildungsinhalte

  • Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik
  • Lesen und Erstellen von Schaltplänen und technischen Zeichnungen
  • Sicherheitsvorschriften und Schutzmaßnahmen (VDE-Normen)
  • Installationstechniken für Energie- und Informationsleitungen
  • Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik
  • Kommunikations- und Datentechnik (z.B. Netzwerke)

Ausbildungsablauf

Ausbildungsbeginn: Üblicherweise im August oder September.

Gestreckte Abschlussprüfung: Die Prüfung ist in zwei Teile aufgeteilt. Teil 1 findet gegen Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt und zählt bereits zum Gesamtergebnis. Teil 2 erfolgt am Ende der Ausbildung.

Karrieremöglichkeiten

  • Weiterbildung zum/zur Meister/in im Elektrotechniker-Handwerk
  • Weiterbildung zum/zur staatlich geprüften Techniker/in (Fachrichtung Elektrotechnik)
  • Studium, z.B. in Elektrotechnik oder Gebäudeenergietechnik
  • Spezialisierung auf gefragte Bereiche wie Smart Home, Erneuerbare Energien oder Sicherheitstechnik
  • Gründung eines eigenen Betriebs

Good to know

  • Der Beruf ist extrem zukunftssicher, da die Digitalisierung und die Energiewende ohne Elektroniker/innen nicht möglich sind.
  • Du trägst eine hohe Verantwortung, denn du arbeitest mit elektrischem Strom, was höchste Sorgfalt erfordert.
  • Dein Arbeitsalltag ist sehr abwechslungsreich und kombiniert handwerkliche Arbeit mit anspruchsvoller Technik.

Berufsalltag

Im Berufsalltag als Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik ist kein Tag wie der andere. Mal bist du auf einer Großbaustelle und verlegst Leitungen im Rohbau, mal installierst du komplexe Smart-Home-Technik in einem Einfamilienhaus. Du analysierst Fehler, reparierst defekte Anlagen und berätst Kunden über energieeffiziente Lösungen. Teamarbeit ist dabei genauso wichtig wie selbstständiges und präzises Arbeiten. Während deiner Ausbildung musst du auch dein Berichtsheft regelmäßig führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido.

Ausbildungsnachweis

Während der Ausbildung werden die erlernten Fähigkeiten und Kenntnisse von den Auszubildenden im Ausbildungsnachweis (auch "Berichtsheft") dokumentiert. Dieser dient als Nachweis für die während der Ausbildung erlernten Tätigkeiten. Das Berichtsheft ist laut HWK und IHK notwendig, um als Azubi zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Das Berichtsheft wird täglich oder wöchentlich geführt und muss von den Ausbildern im Unternehmen regelmäßig geprüft und signiert werden. Dafür gibt es vom Betrieb meist eine Berichtsheft-Vorlage. Zusätzlich werden mitunter auch Monats- oder Fachberichte verlangt. Moderne Ausbildungsbetriebe setzen dafür auf digitale Ausbildungsnachweise, wie die Berichtsheft-App von Zubido.

Offizielle Informationen und Dokumente

Hier findest du die wichtigsten offiziellen Informationen und Dokumente zu diesem Ausbildungsberuf. So kannst du schnell nachsehen, wie die Ausbildung geregelt ist und welche Inhalte offiziell dazugehören.

Die Links führen zu externen offiziellen Quellen.

BIBB-Berufsseite
Die offizielle Übersicht des Bundesinstituts für Berufsbildung mit Informationen zu Berufsbild, Ausbildungsdauer und Struktur der Ausbildung.
BIBB-Berufsseite

Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan
Die rechtliche Grundlage der Ausbildung mit den verbindlichen Inhalten und Anforderungen für den betrieblichen Teil.
Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan (PDF)

Rahmenlehrplan
Die offiziellen Inhalte für den Unterricht in der Berufsschule, sofern ein veröffentlichter Rahmenlehrplan verfügbar ist.
Rahmenlehrplan (PDF)

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