Maskenbildner/innen entwerfen und fertigen Masken, Perücken sowie Spezialeffekte und schminken Darsteller für Theater-, Film- und Fernsehproduktionen.

Ausbildung Maskenbildner/Maskenbildnerin

Maskenbildner/innen entwerfen und fertigen Masken, Perücken sowie Spezialeffekte und schminken Darsteller für Theater-, Film- und Fernsehproduktionen.

Maskenbildner/innen sind die kreativen Köpfe hinter den Kulissen, die Schauspieler und Darsteller in Charaktere verwandeln. Sie nutzen Make-up, Frisuren, Perücken und Spezialeffekte, um das gewünschte Erscheinungsbild für Theater, Film, Fernsehen oder andere Bühnenproduktionen zu kreieren.

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre. Eine Verkürzung ist bei entsprechender schulischer Vorbildung (z.B. Abitur) oder bei besonders guten Leistungen während der Ausbildung möglich.

Gehalt (Ausbildungsvergütung)

Das Gehalt variiert stark, je nachdem, ob die Ausbildung betrieblich (z.B. an einem Theater) oder schulisch erfolgt. Bei einer betrieblichen Ausbildung nach Tarifvertrag (z.B. TVAöD) verdient ein Auszubildender im ersten Jahr etwa 1.050-1.100 Euro pro Monat, im zweiten Jahr 1.100-1.150 Euro und im dritten Jahr 1.150-1.200 Euro. Bei schulischen Ausbildungen wird oft kein Gehalt gezahlt.

Empfohlener Schulabschluss

Für die Ausbildung wird häufig die Hochschulreife (Abitur) oder ein mittlerer Bildungsabschluss (Realschulabschluss) vorausgesetzt. Oft ist auch eine Eignungsprüfung zu bestehen und eine Bewerbungsmappe vorzulegen.

Kenntnisse/Stärken

  • Kreativität und künstlerische Begabung
  • Handwerkliches Geschick
  • Gutes Gespür für Farben und Formen
  • Sorgfalt und Geduld
  • Einfühlungsvermögen im Umgang mit Menschen
  • Teamfähigkeit

Arbeitszeit

Die Arbeitszeiten sind unregelmäßig und richten sich nach den Proben- und Vorstellungsplänen von Theater, Film oder Fernsehen. Arbeit an Abenden, Wochenenden und Feiertagen ist üblich.

Aufgaben in der Ausbildung

  • Entwerfen von Maskenbild-Konzepten nach Vorlage
  • Anfertigen von Perücken, Haarteilen und Bärten
  • Schminken von Darstellern (Grundierung, Charakter-, Beauty-Make-up)
  • Herstellen und Anpassen von plastischen Teilen (z.B. Wunden, Narben, künstliche Nasen)
  • Frisuren für verschiedene Epochen gestalten
  • Betreuung der Darsteller während der Vorstellung
  • Du lernst auch dein Berichtsheft regelmäßig zu führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido

Ausbildungsinhalte

  • Materialkunde (Schminkprodukte, Kunststoffe, Gips etc.)
  • Anatomische Grundlagen des Gesichts und Körpers
  • Zeichnen, Formen und Modellieren
  • Historische Stilkunde (Frisuren, Make-up)
  • Herstellungstechniken für Perücken und Masken
  • Hygiene- und Sicherheitsvorschriften

Ausbildungsablauf

Ausbildungsbeginn: Meist im August oder September.

Zwischenprüfung: Findet in der Regel zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres statt.

Abschlussprüfung: Besteht aus einem praktischen, schriftlichen und mündlichen Teil am Ende der Ausbildung.

Karrieremöglichkeiten

  • Anstellung an Theatern, Opernhäusern, Film- oder Fernsehproduktionen
  • Selbstständigkeit als freiberuflicher Maskenbildner/in
  • Spezialisierung auf Bereiche wie Special Effects (SFX) oder Airbrush
  • Weiterbildung zum/zur Meister/in im Maskenbildner-Handwerk
  • Leitende Position als Chefmaskenbildner/in

Good to know

  • Der Beruf verbindet künstlerische Kreativität mit präzisem Handwerk.
  • Maskenbildner/innen arbeiten sehr nah an den Darstellern und tragen maßgeblich zum Erfolg einer Produktion bei.
  • Die Ausbildungsplätze sind sehr begehrt, daher ist eine aussagekräftige Bewerbungsmappe oft entscheidend.

Berufsalltag

Der Berufsalltag eines Maskenbildners/einer Maskenbildnerin ist sehr abwechslungsreich. Er reicht von der konzeptionellen Arbeit am Schreibtisch über das handwerkliche Fertigen von Masken und Perücken in der Werkstatt bis hin zur hektischen Betriebsamkeit hinter der Bühne kurz vor einer Vorstellung. Du arbeitest eng mit Regie, Kostüm- und Bühnenbild zusammen und bist direkt für die Verwandlung der Darsteller verantwortlich. Du musst während deiner Ausbildung auch dein Berichtsheft regelmäßig führen. Zu empfehlen ist z.B. das digitale Berichtsheft von Zubido.

Ausbildungsnachweis

Während der Ausbildung werden die erlernten Fähigkeiten und Kenntnisse von den Auszubildenden im Ausbildungsnachweis (auch "Berichtsheft") dokumentiert. Dieser dient als Nachweis für die während der Ausbildung erlernten Tätigkeiten. Das Berichtsheft ist laut HWK und IHK notwendig, um als Azubi zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Das Berichtsheft wird täglich oder wöchentlich geführt und muss von den Ausbildern im Unternehmen regelmäßig geprüft und signiert werden. Dafür gibt es vom Betrieb meist eine Berichtsheft-Vorlage. Zusätzlich werden mitunter auch Monats- oder Fachberichte verlangt. Moderne Ausbildungsbetriebe setzen dafür auf digitale Ausbildungsnachweise, wie die Berichtsheft-App von Zubido.

Offizielle Informationen und Dokumente

Hier findest du die wichtigsten offiziellen Informationen und Dokumente zu diesem Ausbildungsberuf. So kannst du schnell nachsehen, wie die Ausbildung geregelt ist und welche Inhalte offiziell dazugehören.

Die Links führen zu externen offiziellen Quellen.

BIBB-Berufsseite
Die offizielle Übersicht des Bundesinstituts für Berufsbildung mit Informationen zu Berufsbild, Ausbildungsdauer und Struktur der Ausbildung.
BIBB-Berufsseite

Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan
Die rechtliche Grundlage der Ausbildung mit den verbindlichen Inhalten und Anforderungen für den betrieblichen Teil.
Ausbildungsverordnung und Ausbildungsrahmenplan (PDF)

Rahmenlehrplan
Die offiziellen Inhalte für den Unterricht in der Berufsschule, sofern ein veröffentlichter Rahmenlehrplan verfügbar ist.
Rahmenlehrplan (PDF)

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